Fotovoltaik-Anlage

Seit Dezember 2000 hat die IKS eine Fotovoltaikanlage. Nach der Alexander von Humboldt-Schule ist die IKS die zweite Schule in Rüsselsheim, die Solarstrom ans öffentliche Netz liefert.

Die Solaranlage besteht aus zwei verschiedenen Solarzellentypen: polychristallinen und monoch­ristallinen Modulen, sodass unter gleichen Sonneneinstrahlungsbedingungen die Wirkungsgrade der beiden Bautypen untersucht werden können. Ein nicht unerheblicher Teil der Kosten wird durch das Bundesprogramm "Sonne in der Schule" übernommen, dazu müssen allerdings die Messdaten dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg zur Auswer­tung zugesandt werden.

Die erzeugte elektrische Energie wird über einen Wechselrichter im Biologielabor ins öffentliche Netz eingespeist. Eine Informationstafel im Bistro zeigt die momentane Leistung (in Watt) und die seit In­betriebnahme erzeugte Energie (in kWh) an. Selbst an kurzen sonnigen Wintertagen wurden schon mehrfach 6 kWh pro Tag produziert. Die Anlage hat eine Spitzenleistung von ca. 2100 Watt und soll pro Jahr etwa 1900 kWh liefern, womit etwa 50% des elektrischen Energiebedarfs eines 4-Personen-Haushaltes abgedeckt werden können.

Warum gerade eine Solaranlage an der Schule?

Unser Projekt stellt einerseits einen, wenn auch sehr kleinen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Stromerzeugung und somit zu einer zukunftsträch­tigen Entwicklung dar. Es soll ein Zeichen in Sa­chen Klimaschutz setzen und sichtbar machen, dass ein Umsteuern in diesem Bereich notwendig und möglich ist. Allein durch unsere kleine Solaran­lage werden jährlich etwa 1200 kg CO2 einge­spart. Darüber hinaus trägt unser Projekt dazu bei, die Nachfrage nach dieser Technologie zu vergrö­ßern. lm Rahmen des schulischen Auftrags soll es aber auch Vorbild- und Modellfunktion haben und die Schüler und Lehrer zu einer aktiven Auseinander­setzung mit einer Zukunftstechnologie anregen.