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11. Dezember 2017
Bilanz 2016: 1001,60 Euro für Peru!

1001,60 Euro sind diesmal in der Vorweihnachtszeit für unser peruanisches Patendorf Naranjal zusammengekommen! Die Nikolausbrief-Aktion hat 404,60 Euro Gewinn erbracht, die Plätzchenaktion beim Adventskonzert 320 Euro. Weitere 277 Euro kamen durch Spenden zusammen.
Vielen herzlichen Dank an alle Unterstützer!

Nikolausbrief-Aktion

Bis Freitag, 2.12.2016 konnten die Schüler und Lehrer in der IKS Nikolausbriefe kaufen und einem anderen Mitglied der Schulgemeinde auf das vorbereitete Papier einen Gruß schreiben und schließlich vom Nikolaus im Unterricht zustellen lassen.

Schülerinnen und Schüler der Klasse 7l haben vom 20.11.– 2. 12. 2016 an ihrem Verkaufsstand zwischen Trakt 3 und 4 in den großen Pausen die Briefformulare und besonders gekennzeichneten Briefumschläge für 0,50 € angeboten. Die Briefumschläge enthielten einen lieben Gruß an einen Mitschüler oder gar eine ganze Klasse und waren versehen mit Adressat und Klasse bis spätestens zum 5. Dezember in die Nikolaus-Briefkästen einzuwerfen.
In der Nikolauswerkstatt wurden diese Briefe traditionell mit einem kleinen Schokoladen-Nikolaus ergänzt und am Nikolaustag während des Unterrichts in der 3. und 4. Stunde durch den IKS-Nikolaus persönlich an die Schülerinnen und Schüler verteilt. Nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Lehrerinnen und Lehrer, Hausmeister, Sekretärinnen oder Bistro- und Bibliotheksmitarbeiterinnen haben sich über den einen oder anderen netten Nikolausgruß gefreut.
Der Erlös kommt wie immer unserer Patenschule in Naranjal/ Peru zugute.

Nikolausbriefe für Naranjal 2017

Wochenlang hat die Klasse 8l in den großen Pausen Nikolausbriefe und verkauft und anschließend die fertig geschriebenen und adressierten Briefe wie der eingesammelt. Am Nikolaustag, dem 6. Dezember, haben sich die Schülerinnen und Schüler der 8l die Nikolausmütze aufgesetzt und sind zieht durch die Schulräume gezogen, um die Briefe samt einem kleinen Schoko-Nikolaus den Empfängern zu überbringen.
Wie viele Briefe zusammenkommen, war in diesem Jahr im Vorfeld die besonders spannende Frage, denn wenn mindestens 1062 Schüler-Briefe verkauft würden, also rechnerisch jede Schülerin und jeder Schüler einen, wollen sich die Mitglieder der Schulleitung sich an einem Vormittag die Backschürze umbinden und in der Pausenhalle Waffeln backen. Briefe und Waffeln sind für einen guten Zweck gedacht, denn der Erlös geht an unser peruanisches Patendorf Naranjal.

Nikolaus-Post: Kant-Schüler sortieren Briefe für einen guten Zweck (06.12.2017 RE)

Schüler helfen Naranjal (06.12.2017 MS)

Nikolausbriefe und Weihnachtsplätzchen 2016

Hilfe für die Kinder in Naranjal

Die Idee zu einer Patenschaft entstand, als unsere Nikolausaktion 2003 in die 2. Runde startete. Wohin sollte all das Geld gehen, was in diesem Jahr gesammelt würde? Nach Naranjal, einem kleinen Dorf im Herzen des Dschungels in Peru.

Vorerst aber ein paar Informationen zu unserer Nikolausaktion:

Jedes Jahr um die Nikolauszeit findet sich eine Klasse, die für die gesamte Aktion verantwortlich ist. An einem Stand in der Schule kann man über zwei Wochen hinweg von den Schüler/innen gestaltetes Briefpapier und Briefumschläge für 50 Cent kaufen. Diese Briefe können dann an einen beliebigen Adressaten innerhalb der Schule geschrieben werden. Nachdem alle Briefe in den Nikolausbriefkasten eingeworfen wurden, werden diese dann sortiert und zusammen mit einem Schokoladen-Nikolaus am 6.12. verteilt.

Das Geld der verkauften Briefe kommt seit Jahren den Kindern in Naranjal zugute.

Naranjal hat ca. 1000 Einwohner. Das Dorf ist so arm, dass weder Strom noch ein Brunnen, weder ein Arzt noch ein Geschäft vorhanden sind. Die Menschen ernähren sich von dem, was sie täglich anbauen und ernten oder in geringen Mengen auf dem 7 Stunden mit dem Auto entfernten Markt verkaufen.

Im Dorf gibt es eine kleine Schule. Diese besuchen ungefähr 50-60 Kinder im Alter von 6-11 Jahren. Da die Kinder des Dorfes jedoch oftmals mit auf den Feldern helfen müssen, um die Familie zu ernähren, ist es nicht allen möglich, die Schule zu besuchen. Der Schule fehlte es bisher am Nötigsten: sie besaßen zu wenige Tische und Bänke, keine Bücher und auch die Kinder hatten weder Papier noch Stifte. Wie also sollte man da lernen?

Mit dem Geld der ersten Nikolausaktion in 2003 konnten Tische und Bänke, Hefte, Stifte und Bücher gekauft werden.

2004 bekamen 150 Kinder (sie kamen aus der gesamten Region) einen großen Wunsch erfüllt: Jeder bekam ein eigenes Spielzeug - und die Lehrer bekamen eine Schreibmaschine. Auch einige Bücher konnten von diesem Geld wieder angeschafft werden. Das alles wurde von einem echten Clown verteilt, und so geriet diese Aktion zu einem wahren Dorffest.

Mal schauen, was aus unserem kleinen Dorf noch so wird - weiter geht's mit den nachfolgenden Nikolausaktionen!