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19. Oktober 2017

Berlin-Fahrt der Qualifikationsphase 1

Es ist eine jahrzehntelange Tradition an der IKS, dass das Fach Gemeinschaftskunde, das heute „Politik und Wirtschaft“ heißt, im Rahmen der politischen Bildungsarbeit  Oberstufenkursfahrten nach Berlin organisiert.
Waren es vor 1989 die eher zeitgeschichtlichen Akzente der deutschen Spaltung mit ihrem Brennpunkt der geteilten deutschen Hauptstadt Berlin und den sich hieraus ergebenden politischen  Spannungsfeldern des Ost-West-Konfliktes, so hat sich die Situation nach der Wiedervereinigung deutlicher auf die Bundeshauptstadt Berlin als Zentrum der deutschen Politik fokussiert.

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Pressespiegel

Erstwähler - Alles klar für die Wahl (16.03.2011 FR)
Wie sie wo ihre Kreuzchen machen, ist für die Schüler des Leistungskurses Politik und Wirtschaft des zwölften Jahrgangs Kant-Schule keine Frage mehr...

Politik, die am Lebensweg auffällt (16.03.2011 RE)
Kommunalwahl: Die Schüler des Leistungskurses Politik und Wirtschaft an der Kantschule sind kundige Erstwähler

Kant-Schüler wählen weniger extrem als Bundesbürger - nur vier Parteien über 5 %

Erneut hat die Immanuel-Kant-Schule (IKS) sich an dem bundesweiten Schulprojekt „Juniorwahl“ beteiligt, wie sie es auch bei der Bundestagswahl 2013 und der Europawahl 2014 getan hat. In der vergangenen Woche setzten die Kinder und Jugendlichen ab Klassenstufe 7 ihre Kreuze auf verkleinert gedruckte Versionen der Stimmzettel des Kreises Groß-Gerau. Das Wahlgeheimnis wurde durch Wahlkabinen garantiert, anschließend kamen die gefalteten Stimmzettel in Papp-Urnen. Da die Wahl im Rahmen des Politikunterrichts stattfand, war die Wahlbeteiligung mit 94,4 Prozent sehr hoch. Ginge es nach den IKS-Schülern, hätte im Wahlkreis 184 SPD-Kandidat Jan Deboy das Direktmandat gewonnen (40,8 % der Erststimmen). Auch der Bundestag sähe nach den Ergebnissen der IKS-Juniorwahl deutlich anders aus als in der Realität - nur vier Parteien würden Einzug halten. Die SPD wurde an der IKS stärkste Partei mit 28,5 % der Zweitstimmen. Zweite wurde die CDU mit 26,8% und drittstärkste Partei die Grünen mit 18,7 %. Die Linke übersprang die Fünf-Prozent-Hürde mit immerhin 5,7 % der Stimmen. Die AfD aber blieb bei lediglich 3,0 % stecken und die FDP bei 2,5 %. Bemerkenswert stark waren allerdings die Tierschutzpartei (4,8 %) und die Piraten (4,0 %). Die Spaßpartei „Die Partei“ fuhr immerhin 2,1 % ein.

Unterschiedliche Akzente sind zwischen den Ergebnissen der Sekundarstufe I (Klassen 7-9) und der Sekundarstufe II (Oberstufe) erkennbar. So übersprang die Tierschutzpartei bei den Jüngeren mit 6,3 % deutlich die 5-Prozent-Hürde (Sek II: 2,4 %). In der Oberstufe lagen CDU und SPD gleichauf (25,7 %), während die Sekundarstufe I sich stärker für die SPD aussprach (30,1 %; CDU: 27,5 %). In der Oberstufe erhielten Linke, FDP und auch Piraten mehr Stimmen als bei den Jüngeren. Insgesamt beteiligten sich an der IKS-Juniorwahl 674 Schülerinnen und Schüler, wahlberechtigt waren 714.

Links:
Bundesergebnis Juniorwahl: http://www.juniorwahl.de/bundestagswahl-2017.html
IKS-Juniorwahl 2013 hier...

Podiumsdiskussion: OB-Kandidaten stellten sich Schüler-Fragen

Sehr lebendig, informativ und unterhaltsam entwickelte sich die Podiumsdiskussion der drei OB-Kandidaten Patrick Burghardt, Udo Bausch und Joachim Walczuch am Abend des 6. September in der voll besetzten Aula der IKS Rüsselsheim.

Ganz konkret befragten die Oberstufenschüler Moritz Wiesner und Christopher Schade die drei Kandidaten zu Themen, die für Jugendliche an der IKS wichtig sind, und erhielten auch so manch interessante Antwort. Dass beispielsweise der Abi-Ball langfristig wieder in Rüsselsheim stattfinden sollte, dass die Großsporthalle für solche Veranstaltungen wieder nutzbar gemacht werden sollte, da waren sich alle einig.

Unterschiedlich bewerteten die Kandidaten jedoch die Situation der Innenstadt, die Freizeitmöglichkeiten, die Rüsselsheim bietet, und die Möglichkeiten, die sanitären Anlagen der IKS zu modernisieren. Verbesserungen in den Busverbindungen stellten sie alle drei in Aussicht. Auch die Integration in Rüsselsheim wurde zum Thema, außerdem die Verbesserung der Radwege.

Immer wieder waren Fragen aus dem Publikum zugelassen und wurden auch munter gestellt. Für einen effizienten Ablauf sorgten neben den Moderatoren auch Zeitwächter, Mikrofon-Helfer und die Technik-AG mit Unterstützung des Licht- und Ton-Profis Felix Kreuter.

OB-Kandidaten in Rüsselsheim stellen sich an der Kant-Schule den Fragen von Schülern (08.09.2017 Main-Spitze)

Schüler stellen Fragen
OB-Kandidaten im Kreuzverhör
(08.09.2017 Rüsselsheimer Echo)

Kant-Schüler befragen Oberbürgermeister-Kandidaten am 6. September, 19 Uhr
Am 24. September finden gleichzeitig mit der Bundestagswahl auch die Wahlen zum Oberbürgermeister der Stadt Rüsselsheim statt. Im Vorfeld dazu bietet die IKS den drei Kandidaten Udo Bausch, Patrick Burghardt und Joachim Walczuch in der Aula unserer Schule ein Podium, das von unseren Schülerinnen und Schülern inhaltlich vorbereitet wird. Dabei geht es um die folgenden Themen:
- Freizeitgestaltung und Lebensqualität in Rüsselsheim
- zeitgemäße Ausstattung unserer Schule
- Mobilität in Rüsselsheim
Die Veranstaltung  in der Aula der Schule findet am Mittwoch, dem 6. September 2017 um 19.00 Uhr, statt und ist öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Auch das Publikum kann sich in die Diskussion durch Fragen einbinden.

Die siebten Klassen im Rüsselsheimer Rathaus

Im Rahmen des Projektes „Jugend im Rathaus“ hatte Herr Zumpe organisiert, dass wir, die siebten Klassen, das Rüsselsheimer Rathaus besuchten, mit Kommunalpolitikern verschiedener Parteien gemeinsam über aktuelle kommunale Themen diskutierten und viele Fragen stellten. Jede Klasse hat das Rathaus einzeln besucht und ist am Tag davor von Uta Dogan, einer Mitarbeiterin der Stadt, Schwerpunkt Kinder- und Jugendförderung, besucht worden, die uns mit einigen interessanten Fakten über die Stadtverwaltung Rüsselsheim auf den Besuch vorbereitete.

Als wir am nächsten Morgen vom Rüsselsheimer Bürgermeister Dennis Grieser im Ratssaal in Empfang genommen wurden, stellten wir ihm direkt viele Fragen, welche wir schon am vorherigen Tag mit Frau Dogan gesammelt hatten. Diese führten vom Gehalt eines Bürgermeisters bis hin zu einem eventuellen eigenen Ortsbeirat für Haßloch.

Nachdem Herr Grieser alle unsere Fragen beantwortet hatte, bekamen wir eine kurze Führung durch das Rüsselsheimer Rathaus und durften dann eigenständig, in kleineren Gruppen, das Rathaus mithilfe einer Rallye auf hochmodernen Tablets erkunden, wobei ein kleiner Preis für die Gewinnergruppe nicht ausblieb. Nach einer kurzen Pause mit Getränken aus dem Rathaus, führten wir, erneut in Kleingruppen, angeregte Gespräche mit einigen Abgeordneten des Rüsselsheimer Rathauses, welche, je nachdem welche Klasse gerade das Rathaus besuchte, variieren konnten. Dabei wurden Fragen zu den verschiedenen Themen und Zielen der Fraktionen gestellt und die Abgeordneten über ihre Meinung zu den anderen Parteien in Rüsselsheim ausgefragt. Am Ende sammelte Frau Dogan noch Ideen, welche Musiker und andere prominente Personen uns auf dem Hessentag 2017 interessieren würden. Es war, glaube ich, ein interessanter und aufschlussreicher Tag für uns alle und wir bedanken uns bei der Stadt Rüsselsheim für das Projekt. 

Florian K., 7lf2

Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann im Gespräch mit Powi-Schülern der IKS

Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann hat am 12. Mai 2016 die IKS besucht. Nach Gesprächen mit der Schulleitung und einem Rundgang über das Schulgelände stellten Schülerinnen und Schüler der "We, Robits"-AG ihm mehrere Projekte vor, in denen sie ihre Fähigkeiten im Programmieren an Robotern und am Computer zeigten. Anschließend diskutierte der Opel-Chef mit Schülerinnen und Schülern aus den Oberstufenkursen für Politik und Wirtschaft. Für die Diskussionsteilnehmer aus den Kursen des Fachs Politik und Wirtschaft war Dr. Neumanns Besuch in der IKS ein besonderes Erlebnis. „Er hat versucht, unsere Fragen sehr ehrlich zu beantworten" und "wie viele Felder Top-Manager im Blick hätten, sei besonders interessant gewesen" war der Eindruck der Schülerinnen und Schüler. Zur Sprache kamen unter anderem Zukunftsvisionen von selbstfahrenden Autos und Ideen zum Car-Sharing teurer Elektroautos. , sagte die 17-jährige Svenja. Neben Technik und Wirtschaft seien auch ethische Fragen thematisiert worden.