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19. Oktober 2017
Kunst-Leistungskurs

Seit dem Schuljahr 2011/2012 gibt es an der IKS einen Kunst-Leistungskurs.

Wie im Grundkurs werden hier Kunsttheorie, Kunstgeschichte und küntlerische Praxis eng miteinander verzahnt, natürlich intensiver als im Grundkurs. Auch werden Ausstellungen besucht und die Teilnahme an Wettbewerben ist vorgesehen. Ebenso wird ein Kunst-Neigungskurs angeboten. Alle, die sich dafür interessieren und Näheres darüber erfahren möchten, können sich gerne an einen Kunstlehrer/ eine Kunstlehrerin unserer Schule wenden.

Wir gestalten unsere Stadt

Vernissage am 24. August 2017 um 17 Uhr im Rüsselsheimer Rathaus

Im Rathaus ist seit dem 24. August eine Ausstellung der Immanuel-Kant-Schule zu sehen, in der sich Schülerinnen und Schüler künstlerisch mit der Stadt Rüsselsheim auseinandersetzen. Zu der eröffnenden Vernissage am 24. August um 17 Uhr im ersten Stock des Rathauses lädt die Schule alle Interessierten herzlich ein. Anschließend können die Arbeiten zwei Wochen lang während der Öffnungszeiten besichtigt werden (Eingang Faulbruchstraße).

 

Wir bauen unsere Stadt!

Schülerinnen und Schüler der Immanuel-Kant-Schule Rüsselsheim stellen ab 24. August im Rathaus Arbeiten zur Entwicklung ihrer Stadt aus.

Seit etwa einem Jahr wurde in unterschiedlichen Jahrgängen im Kunstunterricht der Immanuel-Kant-Schule gezeichnet, gemalt, collagiert, gesägt und geleimt, wobei Arbeiten zur Wahrnehmung verschiedener Plätze, zum Stadtimage, Fassaden für die Fußgängerzone und das ehemalige Karstadt-Gebäude sowie Modelle des Löwenplatzes und für das Mainufer entstanden sind. Anstoß für das Projekt war der Austausch mit dem Architekten und Projektleiter des Stadtlabors Jan Muschiol, der im Hinblick auf die Stadtentwicklung ein Förderstipendium der Stadt Rüsselsheim erhalten hatte. In diesem Zusammenhang sollten die Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger systematisch einbezogen werden. Unter Anleitung der Kunstpädagoginnen Nanari Keller, Beate Richter de Reategui und Kordula Wrede und des Kunst- und Erdkundelehrers Robert Hottinger konnten die ausgestellten Arbeiten entwickelt und gestaltet werden.

Zunächst fertigten die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrganges Fotocollagen zu verschiedenen exponierten Plätzen der Stadt an, um sich beispielsweise künstlerisch mit der Wahrnehmung des Bahnhofvorplatzes und des Opel-Denkmals, des Friedensplatzes oder etwa den Opelvillen aber auch mit profaneren Orten wie Hinterhöfen oder Parkhäusern auseinanderzusetzen. Zur Unterrichtseinheit Werbung folgten in diesen Grundkursen der Oberstufe Entwürfe, die sich dem Stadtimage widmen und u.a. die reichhaltige örtliche Vereinskultur und die bereichernden Einflüsse der unterschiedlichen Kulturen der Einwohner betonen. Eine 8. Klasse entwickelte in Gruppenarbeit Modelle für eine Neugestaltung des Löwenplatzes um eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität zu erreichen. Eine andere 8. Klasse und der Grundkurs des 12. Jahrganges nahmen mit Modellen und Zeichnungen das Mainufer genauer unter die Lupe. Eine 5. und eine 6. Klasse gestalteten Hausfassaden für die Fußgängerzone, wobei hierfür im Erdkunde-Unterricht zunächst Befragungen der Passanten durchgeführt wurden.

Neben der gestalterischen Qualität kommen bei den ausgestellten Arbeiten auch die Vorstellungen der Kinder und Jugendlichen eindrucksvoll zum Tragen wie sich ihre Stadt in Zukunft entwickeln sollte. Zwar hat die Stadt durch das Stadtlabor und die verschiedenen Veranstaltungen der Bürgerbeteiligung Voraussetzungen zur besseren Teilhabe der Bevölkerung geschaffen, doch bleibt dabei der jüngere Teil der Bevölkerung zumeist unterrepräsentiert. Wir hoffen, dass wir durch diese Ausstellung einen kleinen Beitrag zu dessen besserer Einbindung leisten können. Womöglich mag die Ausstellung auch als Anstoß für weitere Projekte dienen, bei denen die Stadt als Lernort zum Unterrichtsgegenstand wird. Neben dem Kunstunterricht und Möglichkeiten der Kunst im öffentlichen Raum oder der Zusammenarbeit mit den Opelvillen eigenen sich in diesem Zusammenhang sicherlich auch andere Fächer, z.B. Politik und Wirtschaft, Erdkunde und Biologie zur Stadtökologie, Stadtplanung (Global denken und lokal handeln), Geschichte der Stadt oder der Stadt als Schauplatz von Geschichten (Deutsch und Fremdsprachen). Im Idealfall können die jungen Bürger so für Möglichkeiten der Teilhabe am öffentlichen Leben der Stadt sensibilisiert werden.

 

Die Fachschaft Kunst der Immanuel-Kant-Schule

 

Vom Gegenständlichen zum Abstrakten

Acht Schülerinnen erhielten einen Einblick in die künstlerische Praxis im Rahmen eines Malerei-Workshops der Immanuel-Kant-Schule.
Gemeinsam verbrachten sie, in den Räumen der Fachschaft Kunst, ein Wochenende im Dezember 2015 unter Anleitung des Frankfurter Künstlers Rolf Poellet. Hier wurde ausgiebig mit Farbe experimentiert und talentierten Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit geboten, außerhalb des Schulalltages ihr Können mit Hilfe eines Profis zu verfeinern.
Die Zielvorgabe des Kunstwochenendes war „Vom Gegenständlichen zum Abstrakten“. Im ersten Schritt sollten die Schülerinnen einfache Gegenstände zeichnen, mit der Wirkung von Licht und Schatten spielen. Der zweite Schritt lud zum Experimentieren ein. Die Mädchen wurden angehalten, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Das Wochenende stellte sich nicht nur für die Schülerinnen als ein delungenes und lehrreiches dar, auch der Künstler zeigte sich beeindruckt von den im Verlauf des Wochenendes entstandenen Werken. (Kl)

Abi - ich bin dann mal weg ... und was ich noch bauen wollte

Architektur-Projekt des Leistungskurses Kunst Q3 (Ho):
Trakt 6 an der IKS – ein Lern- und Lebenshaus

Abi - ich bin dann mal weg ...
...und was ich noch bauen wollte
...Wie könnten Lernen und Leben an der IKS der Zukunft aussehen?

Schüler und Lehrer verbringen viel Lebenszeit an der Schule. Die Gebäude und Organisation werden idealen Lebens- und Lernbedingungen nicht unbedingt gerecht. Für den Bereich des Bolzplatzes haben die Schülerinnen des Leistungskurses Kunst jeweils einen Trakt 6 geplant, der diese Situation an unserer Schule verbessern soll.
Nach verschiedenen Entwurfsskizzen zeichneten die Schülerinnen Grundrisse und das Gebäude in isometrischer Darstellung im Maßstab 1:50 und schließlich einen Raum mit Einrichtung fluchtpunktperspektivisch. Ein Text sollte die Absicht, Umsetzung und den Bezug zu Architektur- und Designströmungen erläutern.

Das Architektur-Projekt wurde nach den Weihnachtsferien im Foyer präsentiert. Dabei entstanden folgende Häuser:

  • Haus der Kommunikation, Konzentration und Entspannung von Ezgi B.
  • Dynamisches Haus von Viktoria B.
  • Mooswellenhaus (mit flexibel gestaltbaren Lernräumen) von Lena B.
  • Haus der Musik und der Kunst (nach der Form einer Rose) von Julia G.
  • Haus des Verstandes (nach den Synapsen des Gehirns) von Cheima J.
  • Naturhaus mit Dachgarten von Jill K.
  • Haus der Funktion (für Biologie, Physik und Entspannung) von Alisa K.
  • Denk- und Entspannungshaus (dekonstruktivistisch) von Lea R.
  • Biohaus (an Apfelform angelehnt) – von Michelle S.
  • Naturhaus der Ruhe (mit Aufenthaltsraum) von Michelle Seeber
  • Naturwissenschaftshaus (mit Observatorium) von Kathrin S.

Wir zeigen eine kleine Auswahl der präsentierten Entwürfe.

 

„Gerangel“ und „Ein- und Ausblicke“ - Kunst-Ausstellung in der IKS

Am 26. Mai 2014 wurde bei einer Vernissage in der Aula die Kunst-Ausstellung mit aktuellen Arbeiten von Oberstufenschülern zu sehen. Dabei sind Acrylmalerei, Fotografie, Linolschnitt und experimentelles Arbeiten. Bei der Eröffnung der Ausstellung wurden die Exponate von den Kunstlehrern Robert Hottinger, Ludger Kleiter und Beate Richter de Reategui erläutert. Zum Thema „Gerangel“ werden mehrere Arbeiten in Acrylmalerei auf Leinwand gezeigt, zum Thema „Ein- und Ausblicke“ Druckgrafiken aus Linolschnitt. Fotografien erstellten die Schülerinnen und Schüler zu den Richtungen „Neues Sehen“ und „Straight Photography“, in der Auseinandersetzung mit dem Impressionismus entstanden Acrylmalereien auf Papier. Außerdem präsentiert die Fachschaft Kunst hier Ergebnisse des „Kunst-Wochenendes“ vom Halbjahresanfang, bei dem besonders begabte ausgewählte Oberstufenschüler experimentell gearbeitet haben. Sie verwendeten unterschiedlichste Materialien und erstellten abstrakte Kompositionen.

Menschen in wildem Gerangel (28.05.2014 RE)
Bildung – An der IKS zeigen Oberstufenschüler ihre Arbeiten in Acryl – Kurs mit Künstler

Kunst-Ausstellung an der Immanuel-Kant-Schule (27.05.2014 MS)

Kunst-Ausstellung in der IKS mit der Grundschule Hasengrund

Zahlreiche Drucke von Elft- und Viertklässlern sind aus der Kunst-Kooperation der Kant-Schule und der Grundschule Hasengrund hervorgegangen. Ein Oberstufenkurs und eine Grundschulklasse hatten am 9. Mai gemeinsam die Elizabeth Peyton-Ausstellung in den Opelvillen besucht, künstlerische Prinzipien erarbeitet und sie dann praktisch in eigenen Werken umgesetzt. In einer gemeinsamen Ausstellung präsentieren die beiden Schulen die Ergebnisse, die im Kunstunterricht ausgearbeitet worden sind – eine Auswahl von etwa 50 Bildern. Abgebildet sind Menschen, für die die Schüler Bewunderung empfinden – private Vorbilder oder auch Prominente. Vom 20. Juni bis zu den Ferien wird die Ausstellung dann in der Grundschule Hasengrund zu sehen sein.

Kunstprojekt: Viert- und Elftklässler erleben gemeinsam Opelvillen-Kunst

Für die Großen und die Kleinen wird es ein kreatives Abenteuer:

Elftklässler der Immanuel-Kant-Schule und Viertklässler der Grundschule Hasengrund (GSH) erleben am Montag, 9. Mai 2011, vormittags ge­meinsam die Ausstellung Elizabeth Peytons in den Opelvillen. Mit kreativen Aufgaben werden die Großen versuchen, den Kleinen die Porträtkunst der Amerikanerin nahe zu bringen. So können die Grundschüler beispielsweise Bilder nachstellen oder die Farbdruck-Technik Peytons ausprobieren. Zur Vorbereitung haben die Elftklässler das Museum bereits besucht, sich mit Peytons Kunst ausei­nandergesetzt und intensiv überlegt, wie sie diese den Jüngeren erklären können. Rockstars seien bei Peytons Bildern beispielsweise dabei, aber auch persönliche Freunde.„Peyton malt Leute, um ihre Bewunderung für sie auszudrücken. Das Thema liegt Jugendlichen nahe, aber auch Kindern.Be­wunderung für andere kennen sie auch. Das kann ein Zugang sein zu dieser Kunst", erläutert die Kunstlehrerin Beate Richter de Reategui, die den Oberstufen-Grundkurs leitet.

Grundschüler verkörpern Jackie (10. 05.2011 RE)
Opelvillen: Kunstpädagogischer Treff zwischen IKS-Oberstufenschülern und Kindern der Grundschule Hasengrund

Elft- und Viertklässler erleben Kunst in Rüsselsheimer Opelvillen gemeinsam (09.05.2011 MS)

„Under Construction“

Ausstellung in der IKS

Am Montag, 7. Februar 2011, wurde in der Aula der IKS unsere Ausstellung „Under Construction“ eröffnet. Nach den Bauarbeiten wird unsere Schule auch für das Fach Kunst neue und moderne Räume haben. Zuvor jedoch muss der Fachbereich sich einschränken: Die Flächen, auf denen Werke aus dem Unterricht präsentiert werden können, sind sehr begrenzt. Deshalb zeigte die Fachschaft an der Kant-Schule in einer kleinen Sonder-Ausstellung ca. 60 ausgewählte Bilder, meist Acryl auf Leinwand, aus dem Kunstunterricht der 11er- und 12er-Kurse, die aufgrund der Bauarbeiten in den vergangenen zwei Jahren nicht angemessen präsentiert werden konnten. Die Kunstlehrer Beate Richter de Reategui, Cordula Wrede und Robert Hottinger haben vor Gästen und der Presse die Exponate vorgestellt.

Bei den 12er-Kursen war Abstraktion ein Teil der Aufgabe. Manche gestalteten in Anlehnung an Cezanne Gruppenbildnisse in einem Raum, andere gesellschaftliche Konflikte wie z.B. Stuttgart 21 oder Atommülltransporte. Häufig handelt es sich um große Bilder, etwa DIN A2. Kleiner sind häufig die Bilder in der Jahrgangsstufe 11, bei denen es darauf ankam, persönliche Bezüge zu Räumen oder Gegenständen durch Komposition und Farbgebung auszudrücken.

Künftig Kunst-Leistungskurs am „Kant“ (08.02.2011 MS)
SCHULEN Gymnasium startet ab kommenden Schuljahr mit neuem Angebot / Ausstellung „Under Construction“

Kunstpreise der Stadt Mainz an IKS-Schüler

Mit symbolträchtigen Gutenberg-Porträts haben zwei Schülerinnen der Immanuel-Kant-Schule die ersten Preise eines Kunst-Wettbewerbs der Stadt Mainz gewonnen. In der Altersgruppe 8 bis 14 Jahre gewann die 14-jährige Mona Masur (Klasse 8f2), in der Altersgruppe der 15- bis 18-Jährigen die 15 Jahre alte Julia Hörr (Klasse 10f1) den ersten Platz. Jedes der Mädchen ist dafür am vergangenen Wochenende beim Mainzer Fest der Johannisnacht vom Festdezernent Kurt Merkator geehrt und mit 300 Euro ausgezeichnet worden.

Das Thema des Wettbewerbs lautete „Johannes Gutenberg schaut sich die Welt an“. Ausgeschrieben war es, weil das Gutenberg-Denkmal gegenüber dem Staatstheater im vergangenen Jahr abgenommen und renoviert worden war. Die Schülerinnen und Schüler aus Mainz und der Umgebung sollten den Buchdruck-Erfinder auf einer zwischenzeitlichen Weltreise porträtieren, bei der er untersucht, wie andere Länder mit ihren Schriftzeugnissen umgehen.

Die Nauheimerin Mona Masur überzeugte die Jury mit einer Buntstiftzeichnung. Sie stellt Gutenberg dar, wie er inmitten mehrerer Kontinente über die dortigen materiellen Möglichkeiten, Schriftstücke zu drucken oder von Hand zu schreiben, nachdenkt. Julia Hörr aus Rüsselsheim reichte eine Tiefdruckgrafik ein, auf der Gutenberg dem Eiffelturm begegnet. Selbstbewusst und gleichberechtigt steht Gutenberg neben dem Pariser Denkmal, im Arm eine französische Zeitung und seine Gutenberg-Bibel als Symbol der kulturellen Verbindung Deutschlands und Frankreichs. Die beiden Kunst-Lehrer Ludger Kleiter und Matthias Sandhoff hatten ihren Schülern die Teilnahme an dem Wettbewerb freigestellt. Sie reichten schließlich mehr als zehn Werke ein.