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Kant-Oberstufenschüler forscht zu Biotechnologie

Der Kant-Schüler Felipe Stünkel hat in der vergangenen Woche bei einem hochkarätigen "Erfinderlabor" zum Thema Biotechnologie geforscht. Von rund 200 Bewerbern aus 73 Schulen waren die 16 besten für den anspruchsvollen Workshop ausgewählt worden, wie das organisierende "Zentrum für Chemie" (ZFC) in Bensheim mitteilte. Felipe war eine Woche lang in den Laboren der Goethe-Universität Frankfurt und bei dem Biotechnologie-Unternehmen "Brain AG" in Zwingenberg unterwegs, um zu experimentieren und die Methoden und Karrieremöglichkeiten der Branche besser kennenzulernen. Der 17-Jährige besucht die Oberstufe der Immanuel-Kant-Schule, hat den Leistungskurs Biologie belegt und macht im kommenden Jahr sein Abitur.

Die Schülerteams befassten sich unter anderem mit der Herstellung von Proteinen und mit genetisch veränderten Naturstoffen, wie das ZFC weiter mitteilte. Neben vielen Experimenten und Informationen stand auch ein Rhetorik-Seminar auf dem Programm – schließlich müssen Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse präsentieren können. Auch die Schülerteams standen am letzten Tag in Frankfurt auf einer Bühne des Campus Riedberg und stellten komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge unterhaltsam und fundiert dar.

Biotechnologie ist eine Querschnittsdisziplin, die in Industrie, Landwirtschaft, Medizin und Pharmazie eine wichtige Rolle spielt. Sie beschäftigt sich mit der Nutzung von Enzymen, Zellen und Organismen in technischen Anwendungen und bietet Experten zufolge gute Karrierechancen - auch in Hessen, wo die chemische Industrie zu den stärksten Wirtschaftszweigen zählt.

« zurück | News vom 31. Oktober 2018 | Kategorie: MINT