Allgemeines zur IKS

Die IKS ist ein so genanntes Vollgymnasium. Das bedeutet, dass an unserer Schule die Jahrgangsstufen 5 bis Q3/4 vorhanden sind. Schüler*innen, die in die IKS eintreten, können also von der fünften Klasse bis hin zum Abitur bei uns bleiben.

Seit dem Schuljahr 2014/15 wird an der IKS wieder der neunjährige Bildungsgang am Gymnasium (G9) verfolgt. Mit dieser Rückkehr wird den Schüler*innen mehr Zeit für eine individuelle Entfaltung und für den Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen gegeben. In den Jahrgängen der Sekundarstufe I wird im Klassenverband unterrichtet. In der Sekundarstufe II erfolgt der Unterricht im Kurssystem. Die Kurse richten sich nach den fachlichen Schwerpunkten, welche die Schüler*innen belegen wollen.

Fremdsprachenfolge

Innerhalb der Sekundarsstufe I stehen einige wichtige Entscheidungen an. So muss am Ende der 6. Klasse überlegt werden, welche zweite Fremdprache nach Englisch, welches ab Klasse 5 für alle verbindlich unterichtet wird, gewählt werden soll. In unserem schulischen Angebot kann man sich zwischen Latein und Französisch entscheiden. Im Vorfeld der Entscheidung werden die Schüler*innen sowie die Eltern über das jeweilige Fach und die damit verbundenen Anforderungen durch Fachkolleg*innen umfassend informiert.

Anforderungsprofil

Eine Frage, die viele Eltern beim Wechsel ihres Kindes von der Grundschule zum Gymnasium als weiterführende Schule beschäftigt, ist die, ob das eigene Kind den allgemeinen gymnasialen Leistungsanforderungen gerecht werden kann. Auch manche Eltern, die ihr Kind gerne auf unsere Schule schicken möchten, haben diese Bedenken.

Richtig ist: Wir stellen an unserer Schule gymnasiale Anforderungen; es wäre ja auch nicht nachvollziehbar, wenn wir das als Gymnasium nicht täten. Allerdings liegt, bildlich gesprochen, speziell in den Eingangsklassen die Latte nicht so hoch, als dass ein Kind sie nicht überspringen könnte. Eine wichtige Voraussetzung dazu ist jedoch, dass die abgebende Grundschule eine gymnasiale Eignung ausgesprochen hat. Wenn diese Eignungsfeststellung nicht vorliegt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Scheiterns im Laufe der Sekundarstufe I sehr groß. Deshalb können wir Sie als Eltern nur nachdrücklich darum bitten, die Beratungsgespräche in den Grundschulen wahrzunehmen und das Ergebnis der Beratung bei der Entscheidung für eine weiterführende Schule zu berücksichtigen.

Sollten Sie zusätzlichen Beratungsbedarf und die IKS als weiterführende Schule für Ihr Kind im Auge haben, steht Ihnen die Schulleitung gerne zur Verfügung. Einen Termin können Sie über das Sekretariat vereinbaren (siehe Kontakt).

Die erste Zeit an der IKS

In der ersten Woche haben unsere neuen Fünftklässler*innen schwerpunktmäßig bei der Klassenlehrkraft Unterricht. Das hat vor allem den Sinn, dass die Kinder sich untereinander und die für sie wichtigen Räumlichkeiten, Einrichtungen und Personen an der IKS kennen lernen. Auf diese Weise erfahren sie auch, wo man sich hinwenden kann, wenn man mal etwas verloren hat oder es sonst ein Problem gibt.

Dann beginnt der normale Unterricht. Dabei steht in den Fächern, die die Kinder bereits in der Grundschule hatten, zunächst sehr viel Bekanntes an. Einfach deshalb, weil unsere Schüler*innen aus verschiedenen Grundschulen kommen und nicht immer alle auf dem gleichen Kenntnisstand sind. In den ersten Wochen geht es also, vereinfacht gesprochen, darum, dass die Lehrkräfte sich allmählich einen Eindruck vom Kenntnis- und Leistungsstand der Kinder verschaffen. In Bezug auf Leistungsfähigkeit gilt dies auch für Fächer, die den Kindern u.U. noch unbekannt sind, wie z.B. Englisch.

Wichtig ist während der ersten Monate auch, dass die Lehrkräfte, die in den fünften Klassen unterrichten, sich untereinander über die Kinder austauschen. Das geschieht zumeist in informellen Gesprächen, jedoch auch in pädagogisch ausgerichteten Klassenkonferenzen. Letztere dienen im Wesentlichen zur Verständigung über die allgemeine Situation in der Klasse und werden zur Beratung von Einzelfällen genutzt.

Klassen

Klassenzusammensetzung

Die neuen fünften Klassen werden an der IKS in der Regel nach folgenden Gesichtspunkten zusammengesetzt:

  • Wohnort oder Stadtbezirk
  • Erhalt von Freundschaftsbeziehungen
  • annähernd gleiches Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen

In seltenen Fällen kann es auch einmal Ausnahmen von dieser Regel geben, zum Beispiel aus pädagogischen oder organisatorischen Gründen. Sie als Eltern können uns bei der Zusammensetzung dadurch helfen, dass Sie auf dem Anmeldeformular für die weiterführende Schule vermerken, mit wem Ihre Tochter/Ihr Sohn gerne zusammen in eine Klasse gehen möchte. Wenn irgend möglich, erfüllen wir diesen Wunsch gerne.

Klassengrößen

Leider dürfen wir, wie andere Schulen auch, unsere Klassengrößen nicht selbst bestimmen, sondern müssen uns nach einem so genannten "Teiler" richten. Durch ihn wird festgelegt, wie viele Klassen gebildet werden müssen. Die maximale Größe einer Klasse liegt im Gymnasium bei den 5. Klassen derzeit bei 30 Kindern.

Klassenlehrer*in

Bei unseren "Kleinen" setzen wir Klassenlehrkräfte etwas stundenintensiver ein. Außer den eigenen Fächern erhält die Klassenlehrkraft eine gesonderte Stunde, die für die pädagogische Arbeit in der Klasse verwendet werden kann.

Wahlunterricht

Die Schüler*innen sind im G9-System verpflichtet, in den Jahrgangsstufen 9 und 10 Wahlunterricht (WU) zu belegen.

» weitere Informationen zum Wahlunterricht

E-Phase als Gelenkstelle in Klasse 11

In der Sekundarstufe II nimmt die E-Phase eine besondere Stellung ein. In ihr geht es zum einen um den Ausgleich unterschiedlicher Kenntnis- und Lernstände der Schüler*innen, sowohl unserer eigenen als auch derjenigen, die von anderen Schulen kommen. Zum anderen dient dieser Jahrgang zur Vorbereitung auf die Jahrgangsstufen 12 und 13, die man auch als "Qualifikationsphase" bezeichnet, weil in diesen Jahrgängen bestimmte Kursergebnisse eines Schulhalbjahrs schon für das Abitur angerechnet werden. Um beides, Lernstandausgleich und Vorbereitung auf die Qualifikationsphase, möglichst optimal bewerkstelligen zu können, legen wir im 11. Jahrgang, der E-Phase, einen besonderen Schwerpunkt auf das fachbezogene und fächerübergreifende Methodenlernen.

Qualifikationsphase in Klasse 12 und 13

Der Unterricht in diesen Jahrgangsstufen ist als Kurssystem angelegt. Alle Schüler*innen müssen dabei Leistungskurse (höhere Anforderungen) und Grundkurse belegen. Bei dieser wichtigen Entscheidung werden sie ausführlich individuell beraten. Am Ende der Qualifikationsphase steht dann das Abitur. Dessen Gesamtergebnis setzt sich aus der schriftlichen und mündlichen Prüfung sowie den Ergebnissen bestimmter Kurse aus der Qualifikationsphase zusammen.