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Regionales Talentzentrum

für Judo und Hockey an der IKS.

Das Türschild ist unterwegs: Die IKS ist nun offiziell Standort des "Regionalen Talentzentrums Rüsselsheim". Das Zertifikat und das Schild für den Haupteingang für diese Partnerschule des Leistungssports seien in der Post, sagte der Schulsport-Referent des Kultusministeriums, Moritz Schmandt. Vertreter der Schulverwaltung und des Sports feierten am Montag (22.2.) online das Zustandekommen des Talentzentrums. Dessen Schwerpunktsportarten sind Judo und Hockey, die IKS kooperiert dabei eng mit Sportvereinen, Verbänden und Grundschulen.

Die Umstrukturierung der Schulsportzentren in Hessen hat es erforderlich gemacht, die IKS neu als Partnerschule des Leistungssports zu zertifizieren. In Regionalen Talentzentren (RTZ) soll ausdrücklich der Leistungssport stärker als bisher gefördert werden. In Rüsselsheim geht mit der IKS das nunmehr sechste RTZ des Landes an den Start. "Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst", sagte Schulleiterin Bea König, "und wir wissen, welche Aufgaben noch vor uns liegen."

An der IKS sollen Kinder eine leistungsorientierte Sportkarriere, die erheblichen Zeitaufwand bedeutet, mit einer erfolgreichen Schulkarriere vereinbaren können. In Kooperation mit mehreren Grundschulen in Rüsselsheim und Umgebung werden sportlich talentierte Kinder in enger Zusammenarbeit mit dem RTZ schon ab der zweiten Klasse gefördert. Die Leistungsstarken sollen nach der vierten Klasse dann in die Sportklasse der Immanuel-Kant-Schule wechseln.

Dass Rüsselsheim das RTZ bekommen habe, sei ein Zeichen für starke Vereine und helfe umgekehrt dabei, die Vereine zu stärken, betonte Anette Tettenborn als Vertreterin der Stadt Rüsselsheim. Mit anderen Vereinen engagieren sich insbesondere der Rüsselsheimer RK und der JC Rüsselsheim im RTZ und hoffen im Gegenzug auf leistungsstarken Nachwuchs für die Bundesliga.

Dass Volleyball nicht mit ins Boot geholt werden konnte, wurde vielfach bedauert. Das ausdrückliche Bekenntnis zum Leistungssport sei bei der TG Rüsselsheim nicht stark genug gewesen, sagte Martina Hoßfeld vom Landessportbund Hessen. Der Hessische Volleyballverband (HVV) werde in einigen Jahren erneut versuchen, den Volleyball ans RTZ zu bringen, sagte HVV-Vertreter Volkmar Hauf.
 
 

 
 

« zurück | News vom 23. Februar 2021 | Kategorie: Sport